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Männergesangverein

2000 - heute

  • 2020: Ein besonderes Jahr geht zu Ende. Wegen der Corona-Pandemie fanden Chorproben nur in den Monaten Januar/Februar (regulär) und von Juli bis Oktober (mit 2m Abstand) statt. Die Auftritte waren größtenteils auf Geburtstagsständchen reduziert. Ein Highlight gab es aber doch. Am 01.03.2020 konnte in unserer Kirche die „Weigenheimer Kantate“ aufgeführt werden. Sie stammt vom Komponisten, Organisten und Chorleiter Christian Glowatzki, der einen Text von J.W.F. Lampert vertonte und die Uraufführung an diesem Tag selbst dirigierte. Das Stück wurde für den Männergesangverein, den Posaunenchor und die Orgel geschaffen. Der Applaus der Gottesdienstbesucher belohnte Komponist und Musiker gleichermaßen. Der Spendenerlös floss der Klinik Bad Windsheim, Abteilung Akutgeriatrie und Rehabilitation, als Unterstützung für den Kauf von Gerätschaften für ein sogenanntes Ganglabor zu.

Erste Corona Probe Sportplatz MGV 2010

Uraufführung Kantate 2020

  • 2019: Beim Kreis-Chor-Konzert des Sängerkreises Fürth am 31.03.2019 vertrat unser Verein die Sängergruppe Uffenheim mit vier Liedern in Neustadt/Aisch.   
  • 2014: Der Männgergesangverein hob gemeinsam mit dem Gesangverein Reusch 1904 den Kinderchor „Hohenlandsbergflöhe“ aus der Taufe.
  • 2011: Zu der bestehenden Vereinstracht wurden schwarze Jacken angeschafft. Somit ist auch in der kalten Jahreszeit bei Auftritten im Freien ein einheitliches Outfit gewährleistet.
  • 2010: Pfarrer Oppelt weiht in einem Festgottesdienst im Zuge des Straßenweinfestes „Melodie und Wein erleben“ am 16.05.2010 unsere neue Vereinsfahne ein. Vom 20.-22.08.2010 feierten wir unter der Schirmherrschaft von Landrat Walter Schneider unser 150-jähriges Gründungsfest. Dem Böhmischen Abend als Auftaktveranstaltung mit den Hergolshäuser Musikanten folgte am Sonntag der Höhepunkt des Festes. Nach Festgottesdienst und Stundensingen an 5 Plätzen startete der Festumzug mit ca. 1200 Beteiligten aus 51 Vereinen. Der 82-jährige „Chorkönig“ Gotthilf Fischer, der dem MGV für diesen Tag zugesagt hatte, dirigierte im Festzelt den Massenchor. Siehe hierzu auch den Sendebeitrag von TV Touring.

Fahnenträger Erhard Stern an der Weihe 2010

Gruppenbild mit Gotthilf Fischer 2010

 

  • 2009: Nachdem bereits 1984 die Vereinsatzung der aktuellen Entwicklung angepasst wurde, erfolgte 2009 eine erneute Überarbeitung, und wurde in der Generalversammlung angenommen.
  • 2008: Die Verabschiedung von Chorleiter und Pfarrer Ernst Schülke erfolgte am 27.04.2008. Bernd Schneider übernimmt die Chorleitung zum 01.05.2008.
  • 2005: Ernennung von Karl May im Zuge eines Vereinsabends zum Ehrenchorleiter. Er hatte das Amt über 35 Jahre begleitet. Erich Markert, der das Amt des ersten Vorstandes von 1974 – 2004 über 30 Jahre lang versah, wurde an diesem Abend zum Ehrenvorstand ernannt. Beide erhielten das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten 2007 bzw. 2010. Zum neuen 1. Vorstand wurde der jüngste Sänger Frank Schneider gewählt. (Bild „Ernennung Ehrenvorstand und Ehrenchorleiter 2005“).

Ernennung Ehrenvorstand und Ehrenchorleiter 2005

  • 2004: Nachdem unser Chorleiter Karl May Ende 2004 in den Ruhestand gehen wollte, ihm aber schon Mitte des Jahres eine Augenoperation bevorstand, war schnelles Handeln geboten. Pfarrer Ernst Schülke übernahm zum 01.07.2004 die Chorleitung und sagte zu, bei der Ausbildung des jungen Sängers Bernd Schneider zum Chorleiter mitzuwirken.

  • 2001: Anschaffung von neuen, wiederum roten Vereinswesten.

1900 - 1999

  • 1993: Jahresausflug nach Grünhain/Erzgebirge zum Johann-Hermann-Schein Männerchor. Nach der Wende hatten sich freundschaftliche Bande entwickelt. Der Gegenbesuch erfolgte ein Jahr später.
  • 1985: Unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Dr. Karl Hillermeier feierte der Männergesangverein vom 20.-23.06.1985 das 125-jährige Vereinsjubiläum gebührend. Ein farbenprächtiger Festzug mit 56 Vereinen, darunter 7 Musikkapellen, bildete den Höhepunkt des Festes.
    Gruppenbild 1985 MGV
  • 1978: Am 04.06.1978 trat der Chor beim 125-jährigen Sängerfest in Obernbreit, zum ersten Mal in einheitlicher Tracht auf: rote Weste – weißes Hemd – schwarze Hose.
  • 1975: Ab dem 01.05.1975 wurden die Singstunden von Samstag auf Dienstag verlegt.
  • 1969: Da Lehramtsanwärter Günther Späth, der 1968 den Chor übernommen hatte, im September 1968 versetzt wurde, war die aktive Tätigkeit des Vereins bis zur Generalversammlung am 22.01.1969 eingestellt. Dort erklärte sich Karl May, Sänger im 1. Tenor, Landwirt und Organist bereit, die Chorleitung zu übernehmen.
  • 1960: Vom 18.-19.06.1960 beging der Männergesangverein sein 100-jähriges Vereinsjubiläum. Aus diesem Anlass wurde den Vereinsverantwortlichen um Vorstand Georg May am 20.07.1960 die Zelterplakette im Kaisersaal der Residenz von Würzburg feierlich überreicht.
    Gruppenbild 1960 MGV
  • 1958: Eine neue Vereinssatzung wurde erarbeitet und am 08.03.1958 beschlossen. Sie löst die 60 Jahre alte Satzung von 1898 ab.
  • 1947: Neubelebung des Vereins. Nach den Kriegswirren herrschte Aufbruchsstimmung. Zur Generalversammlung am 08.02.1947 kamen 13 Vereinsmitglieder und 11 Neuzugänge. Die Leitung des Chores übernahm Lehrer Gustav Weltzer und behielt sie bis zu seinem Tod im Jahr 1950. Fortan lag die Chorleitung bis 1968 weiter in den Händen von Lehrern. 1951-1954 Helmut Vogel, 1954-1955 Paul Hauer, 1955-1967 Erwin Zipser und 1968 Günther Späth.
  • 1940: Zur Hauptversammlung im Februar 1940 kamen wegen des Krieges nur noch 13 Personen. Die Vereins- und Gesangsaktivitäten wurden vorübergehend eingestellt.
  • 1934: Beitritt zum Fränkischen Sängerbund
  • 1921: Das erste noch vorliegende Protokollbuch beginnt mit der Generalversammlung 1921. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Singstunden zu dieser Zeit nur sporadisch abgehalten wurden, da erst 1935 einstimmig beschlossen wurde, den Gesang noch besser zu pflegen und das ganze Jahr hindurch Singabende zu halten.
  • 1904: Nach Gründung des Gesangvereines im Nachbarort Reusch wurde durch den Männergesangverein die Patenschaft übernommen.
  • 1900: Nach mehrmaligem Besitzerwechsel entschied sich der Verein, vom ersten Vereinslokal Oppelt Hs.Nr.45 (später Jordan) ins bis heutige Vereinslokal „Zum Schwarzen Adler“ umzuziehen.

1860 - 1899

  • 1898: Gruppenbild aus dem Jahr 1898
    Gruppenbild 1898 MGV
  • 1898: Das älteste vorliegende Dokument über unseren Verein sind „die Statuten des Gesang-Vereines Weigenheim“ in Druckversion vom 30.01.1898. Sie enthalten insgesamt 46 Paragraphen. So manche Bestimmung veranlasst heute zum Schmunzeln, wie etwa „aufnahmefähig ist jede unbescholtene Mannesperson“ oder „neuzutretende Mitglieder haben sich bei ihrer Anmeldung einer Probe über ihre Befähigung durch den Direktor (Chorleiter) zu unterziehen“.
  • 1895: Eine Sternstunde für den Verein war es wohl, als der junge Sänger und Büttner Johann Arzberger nach eigenen Angaben den Dirigentenstab mit 21 Jahren von Lehrer Bösenecker übernahm und bis 1946 beibehielt.
  • 1891: Übernahme der Chorleitung durch Lehrer Simon Frühwald, der 1895 kurzfristig von Lehrer Bösenecker abgelöst wurde.
  • 1886: Durch die großzügige Spende der Gebrüder May, Hs.Nr.84 (Getreidehändler) konnte die erste Vereinsfahne angeschafft werden.

Lyra

verein

  • 1874: Übernahme der Chorleitung durch Lehrer Johann Moritz Utting. Durch Kaspar May, Hs.Nr.84, wurde das Büffelhorn gespendet. Es wird auch heute noch nach den Singstunden in geselliger Runde mit Bier gefüllt.
    Büffelhorn aus dem Jahr 1874
  • 1868: Übernahme der Chorleitung durch Lehrer Wolfgang Knapp.
  • 1860: Eine Gruppe sangesfreudiger Männer gründete 1860 den Männergesangverein 1860 Weigenheim. Es ist der älteste Verein im Ort und der zweitälteste Verein in der Sängergruppe Uffenheim. Als Gründungsmitglieder sind namentlich bekannt: Wagnermeister Johann Stahl, Leonhard Beyer, Michael Neubert, Kaspar May Hs.Nr.84, Gastwirt Friedrich Oppelt Hs.Nr.45. Als erster Chorleiter fungierte Lehrer Christoph Schneider. Die Patenschaft übernahm der Liederkranz 1838 Uffenheim. Leider gibt es aus dem Gründungsjahr und den ersten Jahrzehnten keine Dokumente. Die Vereinsgeschichte der Anfangszeit wurde  nach Überlieferung und Aussagen der ältesten Vereinsmitglieder Ende der 1950er Jahre vom damaligen Schriftführer Wilhelm Lauer niedergeschrieben.